Die Klassifizierung der Objekte erfolgt durch ein Punktesystem. Das Immobilien-Siegel (Zertifikat) wird nach einer umfangreichen Prüfung der Immobilie durch die Zertifizierungsstelle des TÜV-Thüringen vergeben. Es sind sechs Stufen für die Eingruppierung möglich. Kriterien für die Bewertung sind die Ausstattung der Wohnung, des Büros, des Marktes sowie des Hauses insgesamt, die Außenanlagen, die Dienstleistung rund um das Wohnen und Arbeiten. Ein überdurchschnittliches Gewicht nimmt dabei die Ausstattung ein. Es werden neben dem Flächenangebot, die Funktionszusammenhänge, die Raumhöhen, Stellflächenverhältnisse sowie die Qualität der Ausstattung der Räume bewertet. Daneben wird auch auf die gemeinschaftlichen Flächen eines Objektes geachtet. Ganz besonderer Wert wird bei der Zertifizierung auch auf die Wärmedämmung, den Einsatz erneuerbarer Energien und der Energieeinsparung gelegt. Werden Mindeststandards, auch in Teilbereichen, nicht erfüllt oder bestehen größere Mängel wird kein Zertifikat vergeben. Ein Zertifikat kann auch für Bauprojekte vergeben werden. Dabei werden sämtliche Bauunterlagen untersucht und danach wird die Vergabe eines Zertifikates in der entsprechenden Kategorie vorgesehen. Erst nach Fertigstellung des Objektes erfolgt die technische Prüfung und die Vergabe. Der Eigentümer kann die Zertifizierung an seinem Haus sichtbar durch ein Schild anbringen.
Mit dem Immobilien-Siegel werden die Objekte in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Sollten Sie weitere Informationen über die Kategorien, Ihre Anforderungen und Bewertungspunkte wünschen, so setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.